Erleichtere dich, jawohl. Sieh die Zeit nicht linear, zumindest nicht jetzt, sondern wie ein wohlwollendes Wollknäul, das dich einhüllt und bettet. Es registriert, wo und in welcher Zeit du gerne leben würdest. Jetzt ist Zeit für Erschaffen.
Wenn du dich nicht beklagst, wird sich nichts ändern, wird nichts angestoßen und die Zeitlinien bleiben die gleichen. Und willst du das? Du kennst dich gut genug, um dir einen Schubs zu geben und deine Möglichkeiten auszuloten. Wohin magst du jetzt gehen? Sei dir selbst genug und überprüfe deine Motivation. Warum willst du etwas und wie würde es für dich stimmiger aussehen?
Die Nylonstrumpfhose erspart dir nicht, das Darunterliegende zu betrachten, denn es wird ein Punkt, ein Ort, ein Umstand kommen, der alles Oberflächliche zerreißt und dich wieder nackt dastehen lässt. Eben der Zustand, den du durch Verbesserungen, Cleaning, Überreizung und dramatische Umstände überdecken wolltest.
Du darfst jetzt du sein. Du, ist kein Zustand über dir. Es ist ein Zitat aus deinem Inneren, das sanft und stetig ausgesprochen werden will. Ich bin, ist dabei der Beginn. Und falls du diese Woche den Eindruck haben solltest, dass es gefühlt bergab geht, darfst du dennoch schmunzeln oder gar lachen. In dieser Zeit ist nichts fix, geschweige denn fixiert, vielmehr ist es gerade schwimmend, manchmal vage und dennoch unendlich gütig mit dir.
Versuch es, ist das Mantra deiner Woche. So manche Energie drückt jetzt ein Auge auf deinem Erfolgspfad zu.
Anna


